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Archive for the 'Momente' Category

Treuzeuge

Sonntag, Juni 17th, 2007

Heute abend traf ich einen alten Freund. Er hat eine Zeit bei mir gewohnt, als er und seine Freundin sich vorübergehend trennten. Sie haben dann aber wieder zusammengefunden und wohnen nun auch in meiner Stadt. Wir sehen uns nicht allzu häufig, doch heute verabredeten wir uns auf der Kerwa. Wir unterhielten uns ein wenig über die nähere Zukunft, da die beiden vor einiger Zeit schon durchblicken liessen, dass sie heiraten wollen. Er meinte dann, dass es im Mai soweit sei. Meine Frage nach dem obligatorischen Junggesellenabschied, beantwortete er wie folgt: “Das sollte der Trauzeuge organisieren.” Ich wollte dann wissen wer denn der Glückliche sei und Basti darauf: “Wir haben an Dich gedacht.” Wow, das sass erst mal. Ich war kurzzeitig total geplättet - und das passiert mir selten - hab aber natürlich gleich zugesagt. Nun freue ich mich im Mai auf meine erste Hochzeit im Freundeskreis, der ich auch noch als Treuzeuge beiwohnen kann. Leider hat es ja bei Manuel im letzten Jahr wegen meinen Operationen nicht geklappt.

Ich, Mitglied der 20 - 35jährigen

Montag, Juni 11th, 2007

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Da ich mich mit beängstigendem Tempo dem Zentrum meiner statistischen Bevölkerungsgruppe nähere, sollte ich vielleicht doch einmal ein paar klärende Worte an mich und euch richten. Ich war gegen den Irakkrieg, ebenso wie gegen “George W.” und überhaupt sind mir die Amerikaner in den letzten Jahren doch ein wenig unsympathisch geworden. Zumindest was ihre Auslandspolitik, den Umweltschutz und ihr Verhalten gegenüber dem Rest der Welt angeht. Aber schön, dafür sind ihre TV-Serien unvermindert gut. Ich weis nicht, ob ich ohne House, Grey’s & Scrubs nicht schon längst als Selbstmordattentäter geendet hätte. Insofern hat doch alles sein Gutes.

Aber weiter im Takt: Das ich schon längst ausziehen hätte sollen um mir Frau und Kind zu suchen, wie es sich für ein gutes Mitglied unserer Gesellschaft gehört, hätte wahrscheinlich verhindert, dass ich mich am Samstag betrunken und mich dann gegenüber einer Reihe von Menschen wie ein Arsch verhielt. Zumindest wollte man mir das Glauben machen und wäre damit wahrscheinlich sogar durchgekommen. Gäbe es da nicht ein Problem: Der Bund der Ehe ist mir momentan so fern, wie das nächste Sonnensystem, von irgendwelchen Kindern ganz zu schweigen. Demzufolge darf ich doch genauso wie 95% der dort Anwesenden ein narzistischer Egomane sein.

Ich wünschte es wäre anders, aber leider gibt das Leben momentan nicht mehr her. Dabei hatte ich mir mal ausgemalt, irgendwas mit Frau und Kind aufzuziehen. Draussen auf dem Land in unserer Mühle. Sicherlich eine romantisch verklärte Sicht der Dinge, aber es sind Träume wie diese, die uns am Leben erhalten und uns jeden Tag weiter ein Spiel spielen lassen, das schon seit langer Zeit nicht mehr das unserige ist.

Merkwürdige Gestalten

Freitag, Juni 8th, 2007

treiben sich des Nachts in Neustadt herum. Mit Kartons auf dem Kopf und Kippe im Karton steckend laufen sie ziellos umher. Beiweisfoto siehe unten!

Kartonköpfe

Meine Schwester

Sonntag, Juni 3rd, 2007

Du bist Familie für mich und einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Auch wenn ich dich das nicht immer spüren lasse. Du bedeutest mir wirklich viel! Deswegen gehe ich manchmal auch ein wenig hart mit Dir ins Gericht, gerade weil Du meine Schwester bist. Ich werde trotzdem immer für Dich da sein. Das ist eines der schönsten Bilder von Dir und auch der Anlass zu diesem Eintrag.

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PopArt

Montag, Mai 28th, 2007

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Sowas

Dienstag, Mai 22nd, 2007

Nicht oft, aber manchmal findet man auch im Netz interessante Menschen. Es war ein netter Abend Miss Jones

Im schönen Taubertal

Sonntag, April 29th, 2007

Heute morgen fuhr ich mit meinem neuen Michelin Hinterreifen gleich mal Richtung Taubertal. In Welbhausen entschied ich mich diesmal nach Creglingen abzubiegen. Ein absoluter Glücksgriff. Freunde hatten mir schon davon erzählt, allerdings war ich selbst noch nicht dort. Frauental und das Craintal lagen nach ein paar Kilometern vor mir. Wunderschöne Serpentinen und enge Kehren. Bin gleich Mal rauf und runter gefahren. Der Belag ist recht gut und somit kann man ordentliche Schräglagen fahren. In Anbetracht dessen, dass im Taubertal nichts los ist, wenn ich es am Wochenende mit der Fränkischen vergleiche, können sie ihre Kathi und den Würgauer Berg gerne behalten…

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Kreuzungen

Mittwoch, April 4th, 2007

Wenn einem binnen 3 Tagen fast alle Frauen, die jemals im Leben eine Rolle gespielt haben, über den Weg laufen, gerät man doch ins Nachdenken. Zur Zeit sehe ich mich als zufriedener Single, dennoch gestehe ich, dass mir manches in meinem Leben fehlt. Der Preis für eine Beziehung scheint mir aber bisweilen zu hoch. Lieber glücklich allein, als unglücklich zu zweit. Ich gehe deswegen ja nicht mit geschlossenen Augen durchs Leben, ganz im Gegenteil. Manchmal läuft man an ungeschliffenen Diamanten vorbei, ohne sie wirklich zu realisieren. Im Gegensatz dazu ist der schöne Schein dagegen oft sprichwörtlich. Ich gebe die Hoffnung auf jeden Fall nicht auf, irgendwo da draussen werden schon noch Frühlingsgefühle auf mich lauern! ;-)

Nachsorge

Dienstag, März 27th, 2007

Morgen früh steht sie wieder an, die vierteljährliche Nachsorge. Eigentlich darf nichts sein, aber wenn doch, was dann? Das sind die Gedanken die einen umkreisen - die ich niemandem wünsche. Das Leben ist so schnelllebig, die letzte Untersuchung kommt mir vor als wäre sie erst vor ein paar Wochen gewesen, dabei sind es schon wieder über drei Monate. Vieles hat in meinem Leben an Wichtigkeit verloren, dafür einige Dinge massiv an Bedeutung gewonnen. Meine Freunde, die Familie, gute Momente. Von Heiko, einem früheren Klassenkameraden, bekam ich neulich Lance Armstrong - Tour des Lebens geliehen. Viele empfehlen es als Standardwerk für Hodenkrebspatienten. Ich sah und sehe das anders. Lance beschreibt einen Teil seiner Gefühlswelt, die mir durch die Behandlung ebenso vertraut ist. Dinge die ich schon wieder verdrängt oder vergessen hatte. Es sind einige sehr gute Passagen in diesem Buch, mancher wird sich so vielleicht besser in einen Menschen mit der Diagnose einfühlen können. Es muss jedoch jeder selbst damit zu recht kommen und einen Weg finden mit der Krankheit umzugehen. Ich war im zweiten Stadium, hatte eine RLA und 3 Zyklen PEB. Was ich damit sagen will? Krebs lässt sich nicht verallgemeinern.

Bei Anruf…

Dienstag, März 13th, 2007

Vorhin hat mich fast der Schlag getroffen. Günter war am Telefon und berichtete, das er mir einen Job in Aussicht stellen möchte. Wir müssten uns nur noch treffen um die Einzelheiten zu besprechen. Ich war total von den Socken, weil ich absolut nicht mehr damit gerechnet hätte. Ich bin gespannt auf morgen!

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