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Memento Mori

Der Bruder eines Bekannten ist in den letzten Tagen an Leukämie gestorben. Es macht den Krebs wieder allgegenwärtig und greifbar. Diese Krankheit nimmt einem etwas, was mancher Unbeschwertheit nennen könnte, andere als Urvertrauen in das eigene Leben verstehen. Es vergeht kein Tag an den ich nicht daran denke. Er ist zu einem stummen Begleiter in meinem Alltag geworden. Die Narben auf meinem Torso sind die Mahnung - mein Leben zu leben.

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One Response to “Memento Mori”

  1. miglosch
    Februar 7th, 2007 23:11
    1

    hmmm… glücklich ist derjenige, der dieses “Urvertrauen” überhaupt entwickeln konnte. Auch ohne Krebs (welche Form auch immer) kann ich dieses Gefühl nur zu gut nachvollziehen…

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