Ich denke es verfolgen einige Menschen dieses Blog. Ich möchte mich bei euch allen für euere Unterstützung in diesem für mich schwierigem Jahr bedanken. Ich wusste jeden Anruf und Besuch von euch im Krankenhaus zu schätzen, ebenso die Kommentare im Blog. Wenn man erst mal Wochen und nicht mehr Tage im Krankenhaus ist, ziehen sich die Stunden an manchen Tagen endlos.
Ich danke auch meinen Mädels aus Würzburg dafür, das ich die Stadt in guter Erinnerung behalte. Uschi, Caro, Melinda, Conny und die anderen die ich hier nicht namentlich erwähne. Ihr seid mir in all der Zeit echt ans Herz gewachsen. Wir haben ein paar tolle Nächte zusammen verbracht und ich hoffe es werden noch viele weitere folgen.
Ich denke ich habe mich seit Mai ein ganzes Stück weit verändert. Nicht alles kann ich dabei in Worte fassen. Meine Hoffnung beruht darauf das es nicht zum Negativen war. Ich denke ich kenne mich nun ein gutes Stück besser als vor der Krankheit. Psychisch empfinde ich mich als sehr stabil. Sicherlich ein Grund wieso ich die Operationen und die Chemotherapie sehr gut verkraftet habe. Die richtige Einstellung ist hierbei das A und O. Ich kann nur jedem Betroffenen raten mit vielen Menschen darüber zu reden, schlussendlich weiss es sowieso jeder im Bekannten- und Freundeskreis. Mich hat es unheimlich entlastet und stark gemacht die Krankheit anzugehen.